29.05.2013 08:11

Fully automatic and enviromentally friendly paint stripping of skid cross member connection by means of inliner eddy current

Another German OEM has chosen the eddy current paint stripping system for the maintenance of cross member connections of the skids of its E-Coat and painting line. Pursuant to the manufacturing conditions at BMW Leipzig, we suggested the implementation of an inline paint stripping concept.

 

Liquid OFF -Haftwassertrocknung
Gezielte Haftwassertrocknung bei minimalem Energieeinsatz

Mit der Wirbelstromtechnik lässt sich nicht nur der Energieverbrauch bei der Haftwassertrocknung erheblich senken – der einfache und kompakte Anlagenaufbau ermöglicht schon bei der Anschaffung Einsparungen gegenüber der herkömmlichen Umlufttechnik.

Bei der von Bauer Anlagen entwickelten Haftwassertrocknung mit Wirbelstrom (Liquid OFF) wir die Trocknungsenergie genau dort zugeführt, wo sie Wirkung zeigt – an der Oberfläche des Werkstückes. Die Werkstückoberfläche wird in einem hochfrequenten Magnetfeld in wenigen Sekunden auf knapp über 100°C erwärmt, sodass das Haftwasser darauf verdampft. Vorbeiströmende Luft nimmt den Wasserdampf mit. Das spart bei der Trocknung erheblich Energie und durch den schnelleren Prozess kann die Anlage kleiner, mit weniger Bauteilen und somit kostengünstiger aufgebaut werden.

Voraussetzungen und Möglichkeiten

Damit auf dem Werkstück ein sekundärer Stromfluss erzeugt werden kann, muss der Werkstoff elektrisch leitfähig sein, am besten eignet sich Stahl.

Die physikalischen Besonderheiten von hochfrequenten Magnetfeldern bedingen einen möglichst geringen Abstand zwischen Spule und Werkstück, das heißt die Werkstücke müssen möglichst flach oder rotationssymmetrisch sein. Mit Hilfe des Baukastensystems des Haftwassertrockners sind die Spulen in der Länge und Breite ebenso anpassbar wie an konvexe und konkave Formen. Angebaut an ein Handlingsystem können die Spulen auch Formen abfahren.

Luftstrom nimmt Wasser mit

Die Werkstücke werden an Fördereinrichtungen durch ein hochfrequentes Magnetfeld geführt. Auf der Werkstückoberfläche entsteht ein hoher sekundärer Stromfluss, bei Stahl zusätzlich eine stetige Drehung der Polarität. Dadurch wird die Werkstückoberfläche– mit dem Wasser darauf – erhitzt, so dass die vorbeiströmende Luft das verdunstete Wasser mitnehmen kann.

Luft- und Energieverbrauch gesenkt

Benötigt wird ausschließlich elektrischer Strom. Da nur die Werkstückoberfläche erwärmt wird, ist der Energiebedarf gering. Das Gehäuse und der Förderer werden nur indirekt erwärmt, dies geschieht durch die Restwärme der Luft.

Nach bisherigen Erkenntnissen liegt der Energiebedarf für die Lufttechnik bei 70% und für die Erwärmung sogar nur bei 50% in Relation zum herkömmlichen Heißlufttrockner.

Vorteile:

  • Keine Anheizzeit
  • Schnelle Trocknung
  • Kurze Durchlaufzeit
  • Geringe Betriebskosten
  • Keine Luftaufbereitung
  • Kleine kompakte Anlage

Einschränkungen:

  • Nur für flache bzw. rotationssymmetrische Teile geeignet
  • Nur für Eisen und Stahl geeignet

Weniger und kleinere Bauteile

Die Erwärmung der Werkstücke auf Trocknungstemperatur dauert nur wenige Sekunden. Das Gehäuse und der Förderer werden nur sekundär erwärmt, außerdem ist die Luft nach der Wasseraufnahme nur wenig über Raumtemperatur warm. Dies bedingt kleine und einfach aufgebaute Trockenkanäle. Der Führung der mit Feuchtigkeit angereicherten Luft ist besondere Aufmerksamkeit zu widmen, diese kann aber zur Rückgewinnung des VE-Spülwassers genutzt werden.

Durch die schnelle Trocknung kann der Wirbelstrom-Trocknungskanal entsprechend kürzer und schmaler aufgebaut werden. Da die Luft auf annähernd 100 % relative Luftfeuchtigkeit gesättigt wird, ist zudem nur eine kleinere Lufttechnik nötig. Es entfällt eine separate Kühlstrecke ebenso wie der dazugehörige Lufterhitzer, der Abgaskamin, die Brennstoffleitung und die Brennstoffbevorratung.

Problemlos nachträglich integrierbar

Die Kerntechnologie der Wirbelstromtrocknung von BauerAnlagen kann in Abstimmung mit jedem Anlagenbauer in sein Konzept integriert werden.

Mit der neuen Anlagentechnik sind – vorausgesetzt die Werkstücke sind von der Geometrie und dem Werkstoff für die Wirbelstromtrocknung geeignet und die Stückzahlen entsprechend groß – enorme Einsparungen bei Invest und Betriebskosten möglich.

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